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Lütgenrode
Wappen Lütgenrode

Ortsbürgermeister:

Sam Ledderhose
Obere Dorfstraße 32
37176 Nörten-Hardenberg
Telefon: 05503/80030

stellv. Ortsbürgermeister:

Florian Becker
Obere Dorfstraße 21
37176 Nörten-Hardenberg

 


 

Einwohner:

 

304 (Stand: Oktober 2018)

Fläche:

 

3.494.109 m²

 

Wohnbaugebiete:

 

Gewerbliche Baugebiete:

 

 


 

Wappenbeschreibung

 

Unter silbernem Schildhaupt mit blauem nach links liegenden Schlüssel in Grün zwei schräg gekreuzte silberne Rodehacken mit goldenen Stielen.

 

Wie bei dem Nachbarorte Großenrode deuten die Rodehacken hin auf die Entstehung des Rodeortes Lütgenrode. Die Schlüssel erinnern an die alte Zugehörigkeit zum Gericht Hardenberg.

 


 

Geschichtliches

 

Lütgenrode ist zu der Zeit entstanden, als in hiesiger Gegend die Allmende, d. h. der Gemeindebesitz ausgebaut - das bedeutet Wald zu Acker gemacht - wurde. Genauere Nachrichten darüber, wann dies geschah, sind nicht erhalten, auch ist nicht bekannt, von wo aus die Rodung vorgenommen wurde, doch dürfen wir sicher annehmen, dass es vom Kloster Marienstein aus geschehen ist. Es war ursprünglich geistlicher Besitz und gehörte zu den vier so genannten Pfaffendörfern.

 

Die ersten schriftlichen Nachrichten, die wir über Lütgenrode besitzen, stammen aus dem Jahre 1333. Damals verkauften die Herren von Hanstein ihr Lehensgut in Lütgenrode an Hildebrand von Hardenberg. Von da ab ist das Schicksal des Dorfes eng mit der Feste Hardenberg verknüpft. Bei der im Jahre 1409 erfolgten Teilung der hardenbergischen Güter heißt es in der darüber aufgesetzten Urkunde in Bezug auf Lütgenrode: Dieterich soll erhalten u. a. „Den lude und gude to denn Lutteken Rode, bertolt und Engelhart Burmester broder und dren houen (hufen) landes one Ferndel, Henne, Hildebrechtes und dren Ferndel landes, Tile krachtes mit enner houe Landes.“ In der Fehdezeit im 15. Jahrhundert hatte Lütgenrode ganz besonders viel zu leiden. In dieser Zeit ist es innerhalb von sechs Jahren zweimal durch feindliche Angriffe fast vollständig abgebrannt.

 

Nach der Fehdezeit wurden die Gemüter durch Einführung der lutherischen Lehre aufs neue beunruhigt. Da die Familie Hardenberg länger als ihre Gerichtsdörfer im katholischen Glauben verblieb, so schlossen sich diese untereinander zusammen. Lütgenrode hielt sich zunächst zu Parensen, wo schon 1542 die neue Lehre eingeführt wurde. Als dann auch die Insassen des nahen Klosters Marienstein im Jahre 1620 evangelisch wurden, hielten die Lütgenroder sich zu dieser Kirche, zumal der Pastor von Parensen hier die Gottesdienste hielt. Lütgenrode gehörte trotz alledem zur Pfarre Nörten; denn es bestand Pfarrzwang, und die dortigen Geistlichen hielten sich nach wie vor berechtigt, die kirchlichen Amtshandlungen wie Taufen, Trauungen, Beerdigungen, in Lütgenrode vorzunehmen, und das hat bis 1808 gedauert. Von 1815 bis 1904 gehörte Lütgenrode zur Großenroder Pfarre und jetzt wieder, wie vordem, nach Marienstein. Der Lehrer hält sonntäglich einen Katechismusgottesdienst in der kleinen Kapelle, die am Westende des Dorfes steht. Die sonstigen kirchlichen Amtshandlungen verrichtet der Pastor zu Parensen. Die Kapelle wird wohl im Jahre 1592 erbaut sein, denn ein Stein ihn ihr trägt das Mainzer Wappen mit der Jahreszahl MDXCII.

 

Im Laufe des 19. Jahrhunderts hat sich das Dorf wie die Nachbarorte friedlich weiterentwickelt. Dass der Boden gut ist, beweist die Tatsache, dass schon vor dem Weltkriege der Morgen mit 1500 Mark bezahlt wurde. Zum einzelnen Hofe gehören 70 Morgen und weniger, nur einer hat etwa 90 Morgen. Herrschaftliche Gutsberechtigungen bestehen nicht mehr. Ganz ohne Grundbesitz ist niemand; aber die Gelegenheit zu anderweitigem Verdienste, der in der Nähe zu finden ist, wie z. B. auf der Nörtener Zuckerfabrik, dem Hardegser Zementwerk, dem nahen Kalibergwerk in Reyershausen, macht es, dass neben landwirtschaftlichen auch allerlei Industriearbeiter hier wohnen, die ihr kleines Besitztum, gewöhnlich Pachtland, bearbeiten, sich sonst aber um Landwirtschaft wenig kümmern. Auch Handwerksbetrieb ist infolge dessen fast gar nicht da. Derartiger Bedarf kann in dem nahen Nörten gut befriedigt werden.

 

Die Landwirtschaft hat weder im Ackerbaue noch in der Viehzucht irgendwelche Sonderheiten aufzuweisen, doch soll zum Lobe der Frauen eine tüchtige Gänsezucht nicht verschwiegen werden.

 

Eigenartig ist die im Mündungsgebiete des Ümmelbaches angelegte bedeutende Fischzucht. Eine Posthilfsstelle mit Fernsprecheinrichtung, elektrische Licht- und Kraftanlage, in landwirtschaftlichen Betrieben möglichst vielseitige Verwendung von Maschinen, eine Molkereigenossenschaft, die die Milch an die Molkerei in Nörten liefert, sind Zeichen der Neuzeit, wie sie an der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts überall zu finden sind. Das geistige Leben wird außer in der einklassigen Schule und in der Kirche durch Zeitungen, eine öffentliche Bibliothek und einen Gesangverein gepflegt.


Aus: Heimatbuch des Kreises Northeim - 1924


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