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Wolbrechtshausen
Wappen Wolbrechtshausen


Ortsbürgermeister:

Werner Thiele
Hohe Gasse 2
37176 Nörten-Hardenberg
Telefon: 05503/8228

stellv. Ortsbürgermeister:

Thorsten Krawczak
Schmiedegasse 4
37176 Nörten-Hardenberg
05503/3548

 

 

 


Einwohner:

524 (Stand: Februar 2018)

Fläche:

4.679.811 m²

Wohnbaugebiete:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wappenbeschreibung:

 

 

 

 

 

 

 

 

In Blau über zwei schräg gegeneinander gestellten goldenen Weberschiffchen mit silberner Spule eine goldene Lyra mit silbernen Bändern.

 

 

 

 

 

In der Ortschaft Wolbrechtshausen waren früher viele Leineweber ansässig. Die Musik wird in Wolbrechtshausen besonders gepflegt. Darauf soll die Lyra hinweisen.

 

 

 

 

Geschichtliches

 

 

 

 

Wolbrechtshausen hat seinen Namen wohl von seinem Gründer Wolbrecht, Vollbrecht oder Walbrecht erhalten. Dieser Name ist jetzt noch als Familienname vorhanden. Von der Geschichte des Dorfes ist wenig bekannt. Wolf berichtet in seiner “Geschichte des Geschlechtes von Hardenberg“, 1345 hätten die Herren von Hardenberg hier ein großes Vorwerk besessen. 1346, gelegentlich seines Geburtstages, hätte ein Herr von Hardenberg dem Petersstifte in Nörten 24 Morgen Land vor Wolbrechtshausen geschenkt, die er vorher von Nörtener Bürgern gekauft habe. 1365 hatten die von Hardenberg noch 14 Hufen Land in Wolbrechtshausen, womit sie andere belehnten.

 

 

 

 

Im Jahre 1486, gelegentlich eines Streites, welchen die Göttinger mit dem Herzog von Braunschweig hatten, ist Wolbrechtshausen fast gänzlich abgebrannt. Im Jahr 1597 raffte die Pest den größten Teil der Einwohner weg, so dass der Acker nicht mehr bestellt werden konnte.

 

 

 

 

Domeier berichtet in seiner „Moringer Geschichte“ ohne Zahlenangabe, Wolbrechtshausen hätte ehedem der von Papeschen Familie in Hevensen gehört. Diese hätten es an die Familie von Dachenhausen und diese wieder an die Königliche Kammer käuflich überlassen. Der Zusatz „Königlich“ weist darauf hin, das letzterer Verkauf nach 1714 geschehen sein müsse, als die Kurfürsten von Hannover schon Könige von England waren. Im Jahre 1724 hat ein Herr von Dachenhausen der Gemeinde Wolbrechtshausen ein Taufbecken geschenkt. Die Inschrift desselben lautet: „G. C. I. von Dachenhausen. Wolbrechtshausen, den 23. Januar. Anno 1724.“ Wolbrechtshausen gehörte früher zum Amt Hardegsen. Im Jahre 1813 hatte es 70 Wohnhäuser und 210 erwachsene Einwohner. Ein Unter- oder Patrimonialgericht unterstand dem Rittergut Hevensen, weshalb die Einwohner von Wolbrechtshausen diesem Gute dienstpflichtig waren.

 

 

 

 

Kirchlich gehört Wolbrechtshausen zu Hevensen, die Hardenberger haben hier niemals Patronatsrechte gehabt. Die Gemeinde musste in früherer Zeit für den Organisten an der Kirche zu Hevensen gemeinsam mit der Familie von Pape das Wohnungsgeld bezahlen. Um 1670 versah der Lehrer in Behrensen dort den Organitendienst. Im Jahre 1709 wurde in Wolbrechtshausen die Schule gründet. Um nun das Geld für den Organisten zu sparen, wurde der Lehrer von Wolbrechtshausen Organist in Hevensen. Man stellte also nun in Wolbrechtshausen nur einen Lehrer an, der Orgel spielen konnte. Noch heute zahlt die Familie von Pape einen kleinen Teil zum Gehalte des Organisten.

 

 

 

 

Das jetzige Hardenbergische Gut hier ist 212 ha 28 a groß. Der Gutshof ist 1854 von dem Ackermann Rohrig gekauft, die übrigen Ländereien sind von verschiedenen Besitzern erworben.

 

 

 

 

Die gegenwärtige Einwohnerschaft von Wolbrechtshausen setzt sich aus selbstständigen Landwirten, Gutsarbeitern und Industriearbeitern zusammen. Die Industriearbeiter finden im Hardegser Zementwerke und im Kaliwerk Reyershausen Beschäftigung. Die Einwohnerzahl hat in der letzten Zeit zugenommen, so dass im Jahre 1921 ein zweiter Lehrer angestellt werden musste. Leider konnte bis jetzt noch kein neues Schulhaus gebaut werden. Deshalb findet der Unterricht der Mittel- und Unterstufe in einem gemieteten Raume statt.

 

 

 

 

Dass die neue Zeit auch hier ihren Einzug gehalten hat, beweisen die Posthilfsstelle mit öffentlicher Fernsprecheinrichtung, die elektrische Licht- und Kraftanlage, die Spar- und Darlehnskasse und die Dreschmaschinen-Vereinigung. Ferner besitzt Wolbrechtshausen eine Volksbibliothek, zwei Gesangvereine, einen Turn- und einen Sportverein.

 

 

 

Foto Kapelle mit Kriegerdenkmal
Kapelle mit Kriegerdenkmal

 

 

Ein einfaches, würdiges Kriegerdenkmal, das auf dem Kirchhofe vor der alten Kapelle seine Aufstellung gefunden hat, hält die Erinnerung an den Weltkrieg 1914/18 wach.


Aus: Heimatbuch des Kreises Northeim - 1924

 

 

 

 

 

 

 


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