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Dorfentwicklung

„Leineweber Sechseck“

 

Die Orte Gladebeck, Lutterhausen, Hevensen (Stadt Hardegsen) sowie Wolbrechtshausen, Parensen und Lütgenrode (Flecken Nörten-Hardenberg) sind gemeinsam als interkommunale Dorfregion „Leineweber Sechseck“ in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden. Das historisch verbindende Element der sechs Orte ist die Leineweberkultur, welche bis Ende des 19. Jahrhunderts das Dorfleben prägte. Mit dem jetzt zu erstellenden Dorfentwicklungskonzept wird die Grundlage für die zukünftige, überörtlich abgestimmte Entwicklung der Ortschaften geschaffen.

 

Das Förderprogramm Dorfentwicklung unterstützt örtliche Initiativen der Kommunen, von Vereinen oder privaten Personen zum Erhalt der Lebensfähigkeit der Ortschaften, sowie zur Anpassung an die aktuellen und kommenden Herausforderungen. Den dörflichen Kulturraum prägen neben den öffentlichen und privaten Gebäuden vor allem die Dorfgemeinschaft und die soziale sowie wirtschaftliche Infrastruktur.

 

Die Dorfentwicklung im Leineweber Sechseck ist seit Beginn des Jahres mit einer breiten Beteiligung gestartet. Als Ergebnis der bisherigen Veranstaltungen sind sowohl die wesentlichen Entwicklungsthemen als auch eine breite Palette möglicher Maßnahmen unter breiter Mitwirkung der Bürger und Institutionen erarbeitet worden.

 

Ein Dorfentwicklungsplan lebt jedoch auch von seinen Visionen – ambitioniert gedachten Vorstellungen von der Zukunft im Leinewebersechseck. Dazu fanden und finden öffentliche Arbeitskreise statt, die für die Bürger die Möglichkeiten bieten, ihre Ideen und Vorschläge einzubringen. Denn gut ausgearbeitete und nachvollziehbare Zielvorstellungen schaffen den Rahmen, um die späteren Maßnahmen strategisch verankern und ihre Förderfähigkeit begründen zu können.

 

Der Dorfentwicklungsprozess bietet diverse Möglichkeiten, Verbesserungsvorschläge einzubringen und Projekte zu entwickeln.

 

Es besteht die Möglichkeit Projektsteckbriefe zu erarbeiten, die im Rahmen des Prozesses berücksichtigt werden können.

 

Nach Erstellung des Dorfentwicklungsplans bis September 2018 werden ab 2019 vom Land Niedersachsen öffentliche und private Projekte finanziell gefördert, die wirtschaftliche, öffentliche oder dörfliche Infrastruktur sichern oder neu entwickeln. Dies umfasst beispielsweise Investitionen in die Infrastruktur, in die Sicherung der Mobilität oder in soziale Einrichtungen ebenso wie in Maßnahmen der Renaturierung.

 

Darüber hinaus soll durch finanzielle Unterstützung die ortsbildprägende Bausubstanz erhalten und evtl. neue Nutzungen möglich gemacht werden. Neben der Sanierung und Rekonstruktion alter Gebäude können auch moderne Gestaltungsansätze verfolgt werden. Dabei sollen Maßstäblichkeit, Materialverwendung und Farbgebung des örtlichen Bestands beachtet werden.

 

Weiterhin haben sich die Kommunen für das Projekt „Dorfentwicklung und Klimaschutz“ entschieden. Dies ist ein Modellprojekt des Landes Niedersachsen.

 

Ziel des Modellvorhabens „Dorfentwicklung und Klimaschutz“ ist es, einen thematischen Beitrag zu leisten, um die niedersächsischen Dörfer zu erhalten, weiterzuentwickeln und für die kommenden Generationen zukunftsfähig zu machen durch:

 

  • Aktivierung der Bevölkerung
  • Vernetzung und Nutzung der vor Ort bestehenden Potentiale
  • Entwicklung von gemeinschaftlichen Perspektiven
  •  

Im Aktionsraum Dorf bietet die Zielgruppe Landwirtschaft einen entsprechenden Anknüpfungspunkt. Zurzeit ist zu beobachten, dass sie sich zum Teil aus den Dorfentwicklungsprozessen zurückzieht und immer weniger Thema im dörflichen oder dorfregionalen Diskussionsprozess ist. Dabei bietet gerade dieser Bereich erhebliche Potentiale zur Diskussion der Anpassung an den Klimawandel (Was müssen wir schon heute unternehmen?) und damit zur Konkretisierung des oft schwer begreifbaren Themas. Ein relativ kleiner Beitrag der einzelnen landwirtschaftlichen Betriebe zur Reduzierung klima-schädlicher Treibhausgase (THG) kann in der Summe für das Dorf / die Dorfregion einen relativ großen Gesamtbeitrag zur Verbesserung der Klimabilanz ausmachen.

 

Mit dem Vorhaben „Klimaallianz Dorfentwicklung & Landwirtschaft“ als Vertiefungsprojekt sollen die positiven Erfahrungen aus den Beratungskampagnen zur energetischen Gebäudesanierung genutzt werden. Durch die einzelbetriebliche spezifische Ansprache kann es gelingen, einzelbetriebliche Maßnahmen zum Klimaschutz / Klimafolgenanpassung zu initiieren und diese in ein Gesamtkonzept für das Dorf zu integrieren. Innerhalb der Dorfregion können die Ergebnisse auf Dorfebene aggregiert und die Diskussion im Dorf / Dorfregion positiv stimuliert werden.

 

Der Bereich Landwirtschaft bietet hierzu eine gute Grundlage, denn gerade er ist von den klimatischen Verhältnissen und seinen Veränderungen betroffen. Es kann davon ausgegangen werden, dass in Niedersachsen die Jahresniederschlagsmengen weiter steigen, wobei die Menge des Sommerniederschlags abnimmt. Die Lufttemperatur wird weiter erhöht und durch das Zusammenspiel der verschiedenen Faktoren die Vegetationsdauer verlängert. Lokal wird es durch die klimatischen Veränderungen zu einer Zunahme von Hagel-, Sturm- und Starkregenereignissen kommen, die sehr schwer vorhergesagt werden können.

 

Grundsätzlich ist eine Anpassung an die natürlichen Gegebenheiten für die Landwirtschaft nichts Besonderes, denn es gehört zum täglichen Geschäft, auf die Unbilden des Klimas zu reagieren und vorauszuplanen. Beispielhafte Anpassungsmaßnahmen bestehen in der Veränderung der Sorten- und Fruchtfolge, der Be- und Entwässerung oder dem Pflanzenschutz. Im technischen Bereich können z.B. neue Formen des Stallbaus, der Stallkühlung, der Lagerhaltung oder der Ausbringung von Reststoffen genannt werden. Selbst im administrativen Bereich wird z.B. durch die Veränderung von Versicherungen auf neue Entwicklungen reagiert.

 

Das Ziel des Projektes „Klimaallianz Dorfentwicklung & Landwirtschaft“ ist,

 

  • einzelbetriebliche Maßnahmen zum Klimaschutz / Klimafolgenanpassung, die sich für den einzelnen Betrieb rechnen, zu initiieren,
  • die Verbesserung der CO2-Gesamtbilanz (bzw. der THG-Minderungspotentiale) der Dorfregion zu erreichen und
  • durch die Zusammenschau neue Potentiale (z.B. in der energetischen Nutzung von Reststoffen) zu aktivieren.

 

Im Saldo des Dorfes wird die Klimabilanz der Dorfregion verbessert.

 


 

Ansprechpartner:

 

Flecken Nörten-Hardenberg (federführende Gemeinde)

 

Frau Daniela Oberdieck

Burgstraße 2

37176 Nörten-Hardenberg

Telefon: 05503 / 808-157

E-Mail: schmidt@noerten-hardenberg.de

 

Stadt Hardegsen

 

Frau Karin Stutz

Vor dem Tore 1

37181 Hardegsen

Telefon: 05505 / 503-60

E-Mail: stutz@hardegsen.de

 

Niedersächsische Landgesellschaft mbH (beauftragtes Planungsbüro)

 

Herr Sebastian Tränkner

Golmckesgraben 2,

37120 Bovenden

Telefon: 05593 / 92 81 24

Mobil: 0151 / 26 573 16

E-Mail: Sebastian.Traenkner@nlg.de

 

mensch und region (beauftragtes Planungsbüro „Klimaallianz Dorfentwicklung und Landwirtschaft) nachhaltige Prozess- und Regionalentwicklung


Birgit Böhm, Wolfgang Kleine-Limberg GbR
Lindener Marktplatz 9
30449 Hannover

Telefon: 0511 / 44 44 54
Fax: 0511 / 44 44 59

www.mensch-und-region.de
E-Mail: kleine-limberg@mensch-und-region.de

 

Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig, Geschäftsstelle Göttingen (Förderstelle)

 

Frau Petra Papke

Danziger Straße 40

37083 Göttingen

Telefon: 0551 / 5074 - 226

 


 

 

 

 

 


 

 

 


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[27.09.2018]Bürgersprechstunde Parensen
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[29.09.2018 08:00 Uhr]Angelsportgemeinschaft Nörten-Hardenberg / Sudheim e. V. - Arbeitseinsatz
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