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Allgemeines zum Modellprojekt

 

Im Rahmen der Beiratssitzung am 08.10.2020 wurde berichtet, dass das Modellprojekt bis Ende 2021 verlängert wird. Ab Frühjahr 2021 soll eine Evaluation der Beratungen erfolgen, durch welche die Umsetzung der Maßnahmen untersucht wird. Die nächsten Beiratssitzungen werden voraussichtlich Frühjahr und Sommer 2021 abgehalten. Der Abschlussbericht wird Ende 2021 folgen.

 

Bisherige Ergebnisse und Erkenntnisse

 

Jede der drei teilnehmenden Dorfregionen ist unterschiedlich. In der Dorfregion Leinewebersechseck gibt es verhältnismäßig große Betriebe mit dem Schwerpunkt auf Ackerbau. Im Leinewebersechseck wurden Beratungen von 10 Landwirten durchgeführt.

 

Durch die Beratungen in der Dorfregion Leinewebersechseck konnte ein erhebliches Einsparpotential von bis zu 130 Tonnen CO2e im Bereich der Tierhaltung und 340 Tonnen CO2e im Bereich des Ackerbaus aufgedeckt werden. Die Einsparpotentiale sind allerdings von vielen Faktoren abhängig, wie z. B. von der Witterung oder dem Vorhandensein von Investitionsmitteln.

 

Zu den Maßnahmen, durch die Treibhausgase eingespart werden können, zählen unter anderem:

 

  • Gasdichte Lagerung der Gülle in Biogasanlagen
  • Kauf und Einsatz von klimaschonend hergestellten Futtermitteln und Düngern
  • Optimierung der Futterzusammensetzung (z. B. Substitution von Sojaschrot durch Rapsschrot oder nachhaltig produziertes Soja)
  • Gezielte und effiziente Düngung
  • Anwendung von Untersaaten

 

Zu beachten ist, dass ein effizienter Ressourceneinsatz nicht nur zu wirtschaftlichen Einsparungen führt, sondern häufig auch zu positiven Effekten auf die Klimabilanz und zur Verringerung der volkswirtschaftlichen Folgekosten.

 

Bewusstsein für die Rolle der Landwirtschaft im Klimagefüge

 

Mit dem Projekt soll auch bei der Bevölkerung das Bewusstsein gestärkt werden, dass auch Landwirte, den zwangsläufig mit der Produktion der für die Gesellschaft lebensnotwendigen Produkte (wie Lebensmittel) verbundenen Ausstoß von Treibhausgasen möglichst geringhalten und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten wollen. Insofern können die Landwirte ein Vorbild für die Haushalte sein, bei denen es ebenfalls Einsparpotentiale gibt.

 

Verknüpfung von Klimaschutz mit der Dorfentwicklung

 

Eine Stellschraube des Klimaschutzes und der Klimafolgenanpassung ist die Förderung der Regionalität der Produkte. Hierbei kann z. B. in den Ortschaften eine Dorfmitte / Dorfplatz als Marktplatz für die Vermarktung von regionalen Produkten geschaffen werden, an welchem ein Dorfladen oder Dorfladenautomat bzw. Dorfladenstation eingerichtet wird. So werden der Produzent und der Verbraucher zusammengeführt und der Bezug zur Regionalität wird gestärkt. Anders als beim anonymen Absatz überregionaler Produkte lernen sich der Landwirt und die Käufer im besten Fall kennen und es kommt beim Kauf der regionalen Produkte zu einem Informationsaustausch sowie zu einer Stärkung der Identifizierung mit der Region. Sehr gute Erfahrungen wurden hier bereits in der Gemeinde Wahrenholz (Samtgemeinde Wesendorf) gemacht.

 

 


 

 

 

 

 

 

 


 


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